Projekt
self-efficacy4MINT stärkt die Selbstwirksamkeit junger Frauen im Übergang vom MINT‑Studium in den Beruf und nimmt sowohl individuelle Erfahrungen als auch betriebliche Rahmenbedingungen in den Blick. Das Projekt untersucht, welche Faktoren erfolgreiche Karrierewege fördern, welche Hürden bestehen und wie eine Umgebung geschaffen werden kann, in der Frauen ihre Fähigkeiten im MINT‑Bereich selbstbewusst entfalten können.
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse entwickelt self-efficacy4MINT praxisorientierte Workshops, fundierte Handlungsempfehlungen und innovative Unterstützungsformate. Diese sollen sowohl Studentinnen als auch Unternehmen dabei unterstützen, berufliche Übergänge zu erleichtern, Diversität zu fördern und eine moderne, selbstwirksamkeitsorientierte Unternehmenskultur nachhaltig zu verankern.
3 Phasen
WAS: Tiefgehende qualitative Untersuchung.
WIE: Problemzentrierte Interviews (N > 40) mit zwei zentralen Gruppen: Frauen in verschiedenen Karrierestufen und Unternehmensvertreter. Sekundärdatenanalyse bestehender Förderprogramme.
ZIEL: Empirisch fundierte Erkenntnisse über stärkende und hemmende Faktoren gewinnen.
WAS: Konzeption von praxisorientierten Instrumenten.
WIE: Entwicklung von Workshop-Konzepten und Handlungsempfehlungen, die auf den Analyseergebnissen basieren. Kontinuierliche Rückkopplung mit den Zielgruppen.
ZIEL: Nutzernahe und praxistaugliche Lösungsansätze schaffen.
WAS: Test und Validierung in der Praxis.
WIE: Durchführung der entwickelten Konzepte in Partnerhochschulen und -unternehmen. Evaluation und iterative Verbesserung.
ZIEL: Wirksamkeit nachweisen und die entwickelten Produkte für einen breiten Transfer finalisieren.
Ziele und Ergebnisse
STÄRKUNG DER SELBSTWIRKSAMKEIT
Das zentrale Ziel des Vorhabens „self-efficacy4MINT“ ist die Analyse der Faktoren zur Stärkung der Selbstwirksamkeit bei jungen Frauen beim Übergang von der Hochschule in einen MINT-Beruf sowie die Identifizierung förderlicher Rahmenbedingungen in Unternehmen. Durch die Optimierung dieser Rahmenbedingungen soll der Berufseinstieg akademisch qualifizierter Frauen im MINT-Bereich erleichtert werden.
Die Forschung erfolgt zweidimensional: Einerseits werden die Perspektiven von Frauen bezüglich stärkender Faktoren und Gründen für das Erleben von Hilf- oder Wirkungslosigkeit untersucht, andererseits die Maßnahmen von Unternehmen zur Schaffung einer selbstwirksamkeitsfördernden Unternehmenskultur.